In den letzten 18 Monaten hat Rahma Couture in Diourbel (im Zentrum Senegals) junge Frauen in der Textilbranche durch Nähen ausgebildet und dabei über die Grundfertigkeiten des Schneidens, Herstellens und Strickens (CMT) hinausgegangen, um umfassende Fähigkeiten in der Herstellung von Kleidung zu vermitteln. Im Gegensatz zu den traditionellen afrikanischen Modellen konzentriert sich Rahma Couture auf den lokalen Markt und hält sich an internationale Standards in Bezug auf Soziales, Umwelt und Produktqualität.
Die Fabrik erhält nun Aufträge für die Herstellung von Schuluniformen und Arbeitskleidung, Hemden und anderer Bekleidung für nationale Kunden.

Die Fabrik musste sich vielen Herausforderungen stellen, um ihre Aktivitäten zu erweitern und der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.Mit Unterstützung des GIZ-Programms Invest for Jobs Senegal reiste der äthiopische Textilfachmann Asnake Worku im September 2025 nach Diourbel, um eine technische Schulung durchzuführen.

Um von der Maßanfertigung zur Fließbandfertigung überzugehen, wurde eine Strategie des Fließbandausgleichs unter Verwendung einer auf Fähigkeiten basierenden Arbeitsteilung (Arbeitsteilung, Spezialisierung der Fähigkeiten, Leistungsraster) umgesetzt. Die Schulung konzentrierte sich auch auf Verbesserungen der Infrastruktur und Sicherheitsüberlegungen.

Das wichtigste erreichte Ziel ist die betriebliche Effizienz und die Qualitätsmessung in Echtzeit, was schnelle Anpassungen und kontinuierliche Verbesserungen ermöglicht. 45 Studenten und Studentinnen feierten im November den erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Ausbildung zum Schneider.